Das war ein kurzer Ausflug in die Romantik. Die hässliche Seite der Klever Wirklichkeit hat uns wieder eingeholt

Gestern schrieb Matthias Grass in der RP:

Still ruht der See in Sachen Minoritenplatz. Zu still, sagt die Initiative Denkpause. Sie fürchtet, dass der Platz doch bebaut werden könnte. Bis jetzt habe man erwartungsvoll auf die von der Stadt groß angekündigte Bürgerbeteiligung gewartet, doch davon höre man nichts mehr, sagt Martin Fingerhut für die Initiative.

Heute hat uns die Wirklichkeit wieder eingeholt.

Die Denkpause hat es immer wieder betont, Sontowski war zu keinem Zeitpunkt weg. Die Verschleierungstaktik der Klever Verwaltungsspitze hat sich heute in Luft aufgelöst. Jetzt gibt zwei mögliche Alternativen die leider keine sind. Entweder die Stadt, also Wir alle, zahlen bis zu 1.600.000 Euro Entschädigung oder Sontowski bekommt gegen den einstimme Ratsbeschluss, also von Uns Klevern, dennoch den Zuschlag. Dieses Horror Szenario hat die Denkpause vor ca. einem Jahr dazu bewogen, viel privates Geld in die Hand zu nehmen und ein Normenkontrollverfahren gegen die Stadt zu führen. Dieses Normenkontrollverfahren werden wir gewinnen, weil der Bebauungsplan gravierende Fehler beinhaltet. Weiterlesen

Lernt Kleve aus Fehlern?

Vor 70 Jahren lag Kleve in Schutt und Asche. Alle Uhren standen still.

Die totale Zerstörung des Stadtkerns zwang die Klever Stadtverwaltung am 25 Juni 1946 zu der Entscheidung eine zweijährige vollständige Bausperre über die gesamte Innenstadt zu verhängen um einerseits wildes Bauen zu verhindern und andererseits die benötigte Zeit für eine sinnvolle Neuplanung zu gewinnen.” (Rolf Eilers in Kalender für das Kleverland) Weiterlesen

Kleve hat gewählt!

Diese Erklärung ging am 28. Mai 2014 an die Klever Presse.

Presseerklärung der Initiative „Denkpause für die Unterstadt“.

Erklärung der“ Denkpause“ zum Wahlergebnis

Die Bürgerinitiative „Denkpause für den Minoritenplatz“ begrüßt das Wahlergebnis in Kleve als klaren Hinweis darauf, dass große Teile der Klever Bevölkerung selbstherrlichen Politikern und Parteien nicht länger vertrauen. Die Bürger haben genug von einer Politik, die Offenheit, Bürgernähe und Transparenz lediglich propagiert, in Wirklichkeit aber den Bürgerwillen missachtet und sogar, wie beim Bebauungsplan für den Minoritenplatz geschehen, ins Gegenteil verkehrt. Die Denkpause hofft sehr, dass die massiven Stimmenverluste der CDU allen politischen Akteuren verdeutlichen, dass man das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für ihre Stadt nicht ungestraft diffamieren und herabsetzen darf.

Die neuen Kräfteverhältnisse im Rat der Stadt Kleve müssen nach Ansicht der „Denkpause“ dazu führen, dass ein Zurück zu den Sontowski-Plänen keine Chance hat, auch und gerade wenn die Vergabekammer oder das Verwaltungsgericht das Handeln der Verwaltung als fehlerhaft einstufen sollte. Es gilt nun, die von den Parteien vor der Wahl angekündigten neuen Überlegungen zur Gestaltung des Minoritenplatzes in einem offenen, bürgernahen und transparenten Verfahren zu konkretisieren. Städtebauliche Ausgewogenheit und das historische Erbe der Stadt sind dabei ebenso zu berücksichtigen wie die Interessen des Klever Einzelhandels. Nur so wird es möglich sein, eine Planung zu entwickeln, die breite Zustimmung finden kann.

Die “Denkpause“ hat in einem Schreiben an die Fraktionen angeregt, möglichst schnell die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans für den Minoritenplatz zu beschließen, um die Erteilung von Baugenehmigungen auszuschließen, die der angestrebten neuen Bauplanung zuwiderlaufen.

Sontowski war N I E weg !!!

Der Wille des Rates und der Bürgerschaft wird ignoriert. Die Denkpause hatte es befürchtet.

Das wir dafür Spott und Schelte in Kauf nehmen mussten ist geschenkt. Jetzt sollte noch einmal alles unternommen werden um die Interessen unserer Stadt zu wahren.

Lesen:
– RP 22 Mai 2014 Sontowski zieht vor Vergabekammer
– Kleveblog 22 Mai 2013 Sontowski ist wieder da!

Mangelhafter Bebauungsplan Nr. 1-279-1 Stadt Kleve

Kleve, am 28. März 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Auftrag, auf Kosten und namens der Bürgerinitiative „Denkpause für die Unterstadt“ hat Herr Martin Fingerhut, ein von den Auswirkungen des Bebauungsplanes direkt betroffenes Mitglied der „Denkpause“, die Münsteraner Anwaltskanzlei Harnischmacher-Löer-Wensing damit beauftragt, den kürzlich beschlossenen Bebauungsplan Nr. 1-279-1 juristisch zu prüfen. Der mit der Angelegenheit befasste Fachanwalt ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, „dass der Bebauungsplan Fehler aufweist, die nach unserer Auffassung zur Nichtigkeit führen und die dazu führen, dass ein Normenkontrollverfahren mit der Aussicht auf Erfolg geführt werden kann.“ Weiterlesen

Alles nur ein großer Bluff? – Wer wird hier für dumm verkauft?

An den Rat der Stadt Kleve
z. zHd. Herrn Bürgermeister Brauer

Kleve, am 18.03.2014
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Brauer,
beunruhigt über die Meldung in der RP vom letzten Samstag bittet die Initiative „Denkpause für die Unterstadt“ den Rat der Stadt Kleve um Beantwortung der im beigefügten offenen Brief angesprochenen Fragen. Wir bitten herzlich um Weiterleitung des Schreibens an die Mitglieder des Rates. Weiterlesen

Kleveblog: LeendersDenkpauseLeenders

Dr. Artur Leenders (Foto © Udo Kleinendonk)

Dr. Artur Leenders (Foto © Udo Kleinendonk)


(…) Leenders (Grüne) attackierte, teilweise etwas unflätig, die Initiative „Denkpause für die Unterstadt“. Deren Mitstreiter würden schon mit der Namenswahl insinuieren, dass andere sich nicht die Mühe machten, über das Schicksal der Stadt nachzudenken. Dabei hätten sich vermutlich schon die Eltern der Denkpause-Mitglieder über die Gestaltung des Platzes Gedanken gemacht. (…)

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